AGB der Crafthost24
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für sämtliche Verträge über die Inanspruchnahme der über die Website https://crafthost24.de und das zugehörige Kundenpanel angebotenen Leistungen zwischen dem Anbieter und seinen Kunden.
(2) Anbieter, Vertragspartner und Verantwortlicher ist das Einzelunternehmen Julian Kempf, handelnd unter der Geschäftsbezeichnung „Host-Zentrum" (nachfolgend „Anbieter"). „CraftHost24" ist eine Marke von Host-Zentrum; Anbieter und Vertragspartner ist stets Julian Kempf (Host-Zentrum).
(3) Begriffsbestimmungen im Sinne dieser AGB:
(4) Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, auch wenn der Anbieter ihrer Geltung im Einzelfall nicht gesondert widerspricht. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
(5) Vorrang: Soweit zwischen diesen AGB, einer ausdrücklichen individuellen Vereinbarung in Textform sowie den jeweiligen Produkt- und Leistungsbeschreibungen Widersprüche bestehen, gilt folgende Rangfolge: (a) individuelle Vereinbarung in Textform, (b) Produkt-/Leistungsbeschreibung des bestellten Dienstes, (c) diese AGB. Datenschutzrechtliche Regelungen ergeben sich aus der separaten Datenschutzerklärung; ein etwaiger Vertrag zur Auftragsverarbeitung wird gesondert geschlossen.
(6) Maßgeblicher Stand dieser AGB: Juli 2026.
(1) Die Darstellung der Leistungen im Kundenpanel und auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung (invitatio ad offerendum) dar.
(2) Voraussetzung für die Bestellung ist die Registrierung eines Kundenkontos im Kundenpanel. Der Kunde ist verpflichtet, die bei der Registrierung und Bestellung abgefragten Daten wahrheitsgemäß, vollständig und aktuell anzugeben und Änderungen unverzüglich im Kundenpanel zu aktualisieren. Die Verwendung von Pseudonymen, falschen Namen oder fremden Daten ohne Berechtigung ist unzulässig.
(3) Der Kunde sichert zu, dass er unbeschränkt geschäftsfähig und volljährig ist bzw. – sofern er als Vertreter handelt – zur Vertretung berechtigt ist. Minderjährige dürfen Verträge nur mit Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter schließen.
(4) Mit Absenden der Bestellung im Kundenpanel gibt der Kunde ein verbindliches Angebot auf Abschluss des jeweiligen Vertrages ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Bestellung annimmt. Die Annahme erfolgt durch ausdrückliche Auftrags-/Bestellbestätigung in Textform (z. B. per E-Mail an die hinterlegte Adresse) oder durch tatsächliche Bereitstellung der bestellten Leistung. Eine bloße automatisch generierte Eingangsbestätigung über den Zugang der Bestellung stellt noch keine Annahme dar.
(5) Der Anbieter ist berechtigt, vor der Bereitstellung eine Verifizierung der Kundenangaben (z. B. Identitäts- oder Zahlungsmittelprüfung) durchzuführen und die Annahme der Bestellung bei begründeten Zweifeln, drohendem Missbrauch oder bei Verstoß gegen diese AGB abzulehnen.
(6) Der Vertragstext wird vom Anbieter im erforderlichen Umfang gespeichert; die jeweils gültigen AGB sind im Kundenpanel abrufbar. Die Vertragssprache ist Deutsch.
(1) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Produkt-/Leistungsbeschreibung des bestellten Dienstes (Ressourcen wie CPU, RAM, Speicher, Netzanbindung, IP-Adressen, Standort) zum Zeitpunkt der Bestellung sowie aus diesen AGB.
Der Anbieter stellt virtuelle Server auf Basis der KVM-Virtualisierung mit vollem Root-Zugriff bereit. Im Leistungsumfang enthalten sind je nach Tarif IPv4- und IPv6-Adressen sowie die Verwaltung über die Steuerungsoberfläche Convoy einschließlich VNC-Web-Konsole, Neuinstallation (Reinstall) des Betriebssystems aus den angebotenen Vorlagen sowie Power-Funktionen (Start, Stopp, Neustart). Die Auswahl, Installation, Konfiguration und Aktualisierung des Betriebssystems sowie sämtlicher darauf betriebener Software obliegt dem Kunden, soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart.
Storage-Server stellen überwiegend Speicherkapazität zur Datenablage bereit. Der konkrete Speicherumfang, die Anbindung und etwaige Leistungsmerkmale ergeben sich aus der Produktbeschreibung. Für die Sicherung seiner Daten ist der Kunde selbst verantwortlich (§ 9).
Der Anbieter stellt Gameserver für gängige Spiele (u. a. Minecraft, Rust, Valheim, Palworld, Satisfactory) über die selbst betriebene Steuerungsoberfläche Pterodactyl bereit. Zum Funktionsumfang gehören je nach Spiel und Tarif insbesondere ein Modpack-Installer, ein Version-Changer, ein Player-Manager sowie Konsole, Datei-Manager und Backup-Funktionen. Für technisch notwendige Funktionen (z. B. Modpack-/Versionsinstallation) werden Anfragen an externe Dienste (u. a. Modrinth, CurseForge/Feed-the-Beast, PaperMC, FabricMC) ausgelöst; deren Verfügbarkeit und Inhalte liegen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters. Für die Beachtung der jeweiligen Lizenz- und Nutzungsbedingungen der Spiele, Mods und Modpacks ist der Kunde verantwortlich.
Bei Dedicated-Servern stellt der Anbieter dem Kunden dedizierte physische Server-Hardware zur alleinigen Nutzung im Rechenzentrum bereit. Das Angebot ist bestandsabhängig (verfügbare Einzelgeräte); die konkrete Hardware-Ausstattung ergibt sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung. Die Bereitstellung erfolgt in der Regel automatisiert, auf Wunsch mit Installation eines der angebotenen Betriebssysteme; Bereitstellungszeiten können produktbedingt abweichen. Bei Vertragsende wird der Server zurückgenommen und die Datenträger werden gelöscht (§ 5 Abs. 6, § 9).
Webspace-Pakete umfassen Speicherplatz auf einem vom Anbieter verwalteten Webserver einschließlich der Verwaltung über die Oberfläche Plesk (je nach Tarif u. a. Domains/Subdomains, E-Mail-Postfächer, Datenbanken, SSL/TLS-Zertifikate). Die Bereitstellung erfolgt in der Regel unmittelbar nach der Bestellung; die Zugangsdaten werden dem Kunden im Kundenpanel mitgeteilt. Administration, Wartung und Updates des zugrunde liegenden Systems obliegen dem Anbieter; für seine Inhalte und die von ihm eingesetzten Anwendungen (z. B. CMS) ist der Kunde verantwortlich.
Der Anbieter beschafft die Registrierung, Verlängerung und den Transfer von Internet-Domains über einen Registrar-Partner bei der jeweils zuständigen Vergabestelle (Registry). Für jede Domain gelten zusätzlich die Registrierungsbedingungen und Richtlinien der jeweiligen Vergabestelle bzw. des Registrars. Der Anbieter hat auf die Vergabeentscheidung keinen Einfluss und schuldet nicht die Zuteilung einer bestimmten Domain; maßgeblich ist die Registrierung durch die Vergabestelle. Zum Leistungsumfang gehört die DNS-Verwaltung über die Nameserver des Anbieters (DNS-Zonenverwaltung im Kundenpanel); alternativ kann der Kunde eigene Nameserver hinterlegen. Der Kunde ist verpflichtet, zutreffende und aktuelle Inhaberdaten (Registrant-Daten) anzugeben und Änderungen unverzüglich zu aktualisieren. Laufzeit und Verlängerung von Domains richten sich nach § 5 Abs. 7.
Das Kundenpanel umfasst Registrierung/Login, Profilverwaltung, ein Ticketsystem, Bestell- und Guthabenverwaltung sowie eine optionale Verknüpfung mit Discord. Die Discord-Verknüpfung ist freiwillig und kann jederzeit aufgehoben werden.
(2) Der Anbieter ist berechtigt, Leistungen durch von ihm beauftragte Dritte (insbesondere Rechenzentrums- und Netzbetreiber) erbringen zu lassen. Soweit für den vertragsgemäßen Betrieb erforderlich, darf der Anbieter die zugrunde liegende Technik und eingesetzte Software weiterentwickeln und anpassen, sofern der vereinbarte Leistungsumfang dadurch nicht erheblich eingeschränkt wird.
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung im Kundenpanel ausgewiesenen Preise. Preise gegenüber Verbrauchern verstehen sich als Gesamtpreise inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer. Etwaige Sonderregelungen (z. B. Kleinunternehmer-/Reverse-Charge-Sachverhalte) ergeben sich aus der Rechnung.
(2) Abrechnung im Prepaid-Verfahren: Die Nutzung der Leistungen erfolgt ausschließlich auf Basis eines im Voraus aufgeladenen Guthabens. Es besteht kein Abonnement und es findet keine automatische Abbuchung von Zahlungsmitteln des Kunden statt. Der Kunde lädt sein Guthabenkonto eigenständig auf.
(3) Die Aufladung des Guthabens erfolgt über die Zahlungsdienstleister Mollie und Stripe sowie über PayPal. Verfügbare Zahlungsarten sind insbesondere Kredit-/Debitkarte, PayPal, SEPA-Lastschrift, Klarna, Apple Pay, Google Pay und paysafecard; maßgeblich sind die im Bestellvorgang angezeigten Zahlungsarten. Die Verfügbarkeit einzelner Zahlungsarten kann variieren. Für Aufladungen gelten die im Kundenpanel ausgewiesenen Mindest- und Höchstbeträge. Über jede Aufladung erhält der Kunde einen Zahlungsbeleg (Quittung), über den Erwerb von Leistungen eine Rechnung in elektronischer Form.
(4) Abbuchung im Voraus: Bei der Bestellung einer Leistung wird das Entgelt für die gewählte Abrechnungsperiode (§ 5 Abs. 1) zuzüglich einer etwaigen einmaligen Einrichtungsgebühr sofort und in voller Höhe vom Guthaben abgebucht; bei Verlängerungen gilt Entsprechendes für die jeweilige Verlängerungsperiode. Reicht das Guthaben nicht aus, kommt die Bestellung bzw. Verlängerung nicht zustande. Abbuchungen erfolgen ausschließlich vom Guthaben, niemals von hinterlegten Zahlungsmitteln.
(5) Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, ein ausreichendes Guthaben vorzuhalten und seine Leistungen rechtzeitig zu verlängern. Folgen bei Nichtverlängerung bzw. unzureichendem Guthaben: Wird eine Leistung nicht bis zum Ablauf der bezahlten Periode verlängert – sei es mangels Guthabens oder weil keine Verlängerung veranlasst wurde –, ist der Anbieter berechtigt, die betroffene Leistung mit Ablauf zu sperren. Der Kunde wird vor Ablauf per E-Mail an die hinterlegte Adresse erinnert (in der Regel drei Tage vorher) und über eine Sperrung gesondert informiert. Erfolgt innerhalb einer Karenzzeit von mindestens drei Tagen nach Ablauf keine Verlängerung, ist der Anbieter berechtigt, die Leistung endgültig zu beenden und die zugehörigen Daten (z. B. den Server einschließlich aller darauf gespeicherten Daten) unwiderruflich zu löschen; auf den Löschzeitpunkt wird in der Sperr-Benachrichtigung hingewiesen. Die Sicherung der Daten obliegt dem Kunden (§ 9).
(6) Kein Auszahlungsanspruch; Zweckbindung des Guthabens: Aufgeladenes Guthaben dient ausschließlich der Verrechnung mit Entgeltforderungen des Anbieters aus dem Vertragsverhältnis. Es wird nicht verzinst und ist weder auf andere Kundenkonten noch auf Dritte übertragbar. Eine Auszahlung, Rückerstattung oder Barauslösung des Guthabens – auch von Restguthaben – ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht, soweit zwingende gesetzliche Bestimmungen eine Erstattung vorsehen, insbesondere (a) wenn der Kunde ein ihm als Verbraucher zustehendes gesetzliches Widerrufsrecht (§ 11) wirksam ausübt, oder (b) wenn der Anbieter das Vertragsverhältnis beendet, ohne dass der Kunde hierzu durch ein vertragswidriges Verhalten Anlass gegeben hat. In diesen Fällen wird ausschließlich tatsächlich eingezahltes, noch nicht verbrauchtes Guthaben erstattet; der Anbieter ist berechtigt, hierbei die ihm tatsächlich entstandenen Transaktionsgebühren des Zahlungsdienstleisters in Abzug zu bringen, soweit diese konkret anfallen und nachgewiesen werden. Die Erstattung erfolgt aus Gründen der Missbrauchs- und Geldwäscheprävention grundsätzlich auf dasselbe Zahlungsmittel, das bei der Aufladung verwendet wurde. Bonus-, Aktions- oder Gutschein-Guthaben (nicht durch eine Zahlung des Kunden gedeckte Gutschriften) ist in jedem Fall von Auszahlung und Erstattung ausgeschlossen und verfällt mit Vertragsende bzw. nach Maßgabe der jeweiligen Aktionsbedingungen.
(7) Befindet sich der Kunde mit einer fälligen Zahlung in Verzug, gelten die gesetzlichen Verzugsregelungen. Gegenüber Verbrauchern bleibt der Nachweis eines geringeren bzw. höheren Schadens unberührt.
(8) Gutscheine und Aktionsrabatte: Vom Anbieter ausgegebene Gutschein-/Aktionscodes gewähren einen Rabatt auf die Bestellsumme der jeweils benannten Produkte und können an Bedingungen geknüpft sein (z. B. bestimmte Produktkategorien, Mindestbestellwert, Gültigkeitszeitraum, maximale Anzahl von Einlösungen insgesamt oder je Kunde, Wirkung nur für die erste Abrechnungsperiode oder für eine bestimmte Anzahl von Verlängerungen). Die jeweiligen Bedingungen ergeben sich aus der Aktion und werden bei der Einlösung angezeigt. Gutscheine gelten nicht für einmalige Einrichtungsgebühren, haben keinen Barwert, werden nicht ausgezahlt und nicht als Guthaben gutgeschrieben; je Bestellung kann nur ein Gutschein eingelöst werden. Bei missbräuchlicher Einlösung (z. B. über mehrere Kundenkonten) ist der Anbieter berechtigt, den Rabatt rückwirkend zu versagen und nachzuberechnen.
(1) Prepaid-Abrechnungsperioden: Die Leistungen (mit Ausnahme von Domains, Abs. 7) werden für im Voraus bezahlte Abrechnungsperioden bereitgestellt. Die Erstlaufzeit beträgt, soweit in der Produktbeschreibung nichts anderes ausgewiesen ist, 30 Tage; eine Verlängerung ist jeweils um 30, 60 oder 90 Tage möglich und wird anteilig auf Basis des Monatspreises des Tarifs berechnet. Es besteht keine Verlängerungspflicht und kein Abonnement.
(2) Verlängerung und Vertragsende: Verlängert der Kunde eine Leistung nicht, endet der Vertrag über diese Leistung – ohne dass es einer Kündigung bedarf – mit Ablauf der bezahlten Periode; anschließend gelten Sperrung und Löschung nach § 4 Abs. 5. Der Kunde kann je Leistung eine automatische Verlängerung („Auto-Verlängern") aktivieren und jederzeit im Kundenpanel wieder deaktivieren: Ist sie aktiviert, verlängert sich die Leistung bei Ablauf automatisch um 30 Tage und das Entgelt wird vom vorhandenen Guthaben abgebucht; reicht das Guthaben nicht aus, unterbleibt die Verlängerung und die Leistung endet nach Satz 1. Eine Abbuchung von hinterlegten Zahlungsmitteln findet auch bei aktivierter automatischer Verlängerung nicht statt.
(3) Der Anbieter kann das Vertragsverhältnis (einschließlich einzelner Leistungen und des Kundenkontos) mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende ordentlich kündigen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund (§ 7) bleibt unberührt.
(4) Erstattung bei Anbieter-Kündigung: Kündigt der Anbieter den Vertrag ordentlich, so wird dem Kunden anteilig im Voraus bezahltes Entgelt für den nach Wirksamwerden der Kündigung nicht mehr genutzten Leistungszeitraum sowie etwaiges Restguthaben nach Maßgabe von § 4 Abs. 6 erstattet. Dies gilt nicht, soweit der Anbieter aus einem vom Kunden zu vertretenden wichtigen Grund (§ 7) kündigt und die gesetzlichen Voraussetzungen einer Erstattungsbeschränkung vorliegen.
(5) Jede Kündigung kann in Textform (z. B. per E-Mail an info@host-zentrum.de) oder, soweit angeboten, über die entsprechende Funktion im Kundenpanel erfolgen.
(6) Mit Vertragsende erlischt das Nutzungsrecht. Der Anbieter ist nach Vertragsende berechtigt, die dem Kunden zugeordneten Ressourcen und Daten nach einer angemessenen Frist endgültig zu löschen. Die rechtzeitige Sicherung der Daten obliegt dem Kunden (§ 9).
(7) Sonderregelung für Domains: Domains werden für eine Laufzeit von jeweils zwölf Monaten registriert bzw. verlängert; das Entgelt für die gesamte Laufzeit wird bei Registrierung bzw. Verlängerung im Voraus vom Guthaben abgebucht. Eine automatische Verlängerung findet bei Domains nicht statt. Der Kunde muss die Verlängerung aktiv über das Kundenpanel veranlassen. Der Anbieter erinnert den Kunden rechtzeitig vor Laufzeitende per E-Mail an die hinterlegte Adresse (in der Regel etwa fünf Wochen sowie nochmals etwa eine Woche vor Ablauf). Veranlasst der Kunde keine Verlängerung, leitet der Anbieter etwa 30 Tage vor Laufzeitende die Beendigung der Registrierung zum Laufzeitende ein; eine Verlängerung über das Kundenpanel bleibt auch danach möglich, solange die Beendigung technisch noch rückgängig gemacht werden kann. Mit Laufzeitende ohne Verlängerung endet die Registrierung, die Domain wird gelöscht und kann anschließend von Dritten registriert werden; ein Anspruch auf Wiederherstellung besteht nicht. Der Kunde kann seine Domain jederzeit zu einem anderen Anbieter transferieren; den hierfür erforderlichen Autorisierungscode (Auth-Code) erhält er über das Kundenpanel. Bei einem Transfer vor Laufzeitende bleibt die bezahlte Registrierungslaufzeit der Domain erhalten; eine (auch anteilige) Erstattung bereits gezahlter Domainentgelte erfolgt nicht, § 4 Abs. 6 bleibt unberührt. Aktionsrabatte auf Domains gelten nur für die Erstbestellung; Verlängerungen erfolgen zum regulären Listenpreis.
(1) Der Kunde ist für die von ihm gespeicherten, übermittelten und bereitgestellten Inhalte sowie für die von ihm installierte und betriebene Software allein verantwortlich. Er stellt sicher, dass durch deren Nutzung weder gegen geltendes Recht noch gegen Rechte Dritter noch gegen diese AGB verstoßen wird.
(2) Verbotene Inhalte und Handlungen. Untersagt sind insbesondere:
(3) Der Kunde hat die für seine Inhalte und Dienste geltenden gesetzlichen Pflichten (z. B. Impressums-, Datenschutz- und Jugendschutzpflichten) selbst einzuhalten. Betreibt der Kunde eigene Verarbeitungen personenbezogener Daten auf den Systemen, ist er hierfür datenschutzrechtlich Verantwortlicher.
(4) Zugangsdaten/Geheimhaltung. Der Kunde hat seine Zugangsdaten (Passwörter, Schlüssel, Tokens) geheim zu halten, vor dem Zugriff Dritter zu schützen und ausreichend sichere Passwörter zu verwenden. Er haftet für eine missbräuchliche Nutzung, die er zu vertreten hat. Bei Verdacht auf Kenntnisnahme durch Unbefugte hat der Kunde die Zugangsdaten unverzüglich zu ändern und den Anbieter zu informieren.
(5) Der Kunde stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die diese wegen einer von ihm zu vertretenden Rechtsverletzung im Zusammenhang mit den von ihm genutzten Leistungen, Inhalten oder Software gegen den Anbieter geltend machen, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung. Dies gilt nicht, soweit der Kunde die Rechtsverletzung nicht zu vertreten hat.
(1) Der Anbieter ist berechtigt, eine Leistung vorübergehend zu sperren oder den Vertrag außerordentlich fristlos zu kündigen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:
(2) Abuse-Reaktion/Notabschaltung. Bei akuten und schwerwiegenden Beeinträchtigungen (z. B. laufender Angriff, Anordnung einer Behörde, berechtigte Abuse-Meldung mit erheblicher Gefährdung) ist der Anbieter berechtigt, die betroffene Leistung zur Abwehr der Gefahr sofort und ohne vorherige Ankündigung zu sperren oder vom Netz zu nehmen (Notabschaltung). Der Anbieter wird den Kunden unverzüglich nachträglich informieren und – soweit möglich und zumutbar – Gelegenheit zur Stellungnahme bzw. Abhilfe geben.
(3) Eine Sperrung lässt die Pflicht zur Zahlung bzw. die laufende Guthabenabbuchung grundsätzlich unberührt, soweit der Kunde die Sperrung zu vertreten hat. Der Anbieter wird die Leistung wieder freischalten, sobald der Grund der Sperrung nachweislich beseitigt ist und keine weiteren Sperrungsgründe vorliegen.
(4) Vor einer außerordentlichen Kündigung wegen eines behebbaren Verstoßes ist dem Kunden grundsätzlich eine angemessene Frist zur Abhilfe zu setzen oder eine Abmahnung auszusprechen, es sei denn, dies ist im Einzelfall unzumutbar (z. B. bei schwerwiegenden Rechtsverstößen oder akuter Gefährdung). Im Falle einer vom Kunden zu vertretenden außerordentlichen Kündigung bleiben Schadensersatzansprüche des Anbieters unberührt.
(1) Der Anbieter erbringt die Leistungen mit der im Hosting-Bereich üblichen Sorgfalt und strebt eine Verfügbarkeit von 99,9 % im Jahresmittel an. Eine darüber hinausgehende oder ununterbrochene Verfügbarkeit von 100 % wird – soweit nicht ausdrücklich und gesondert ein Service-Level vereinbart ist – nicht geschuldet und nicht garantiert.
(1a) DDoS-Schutz: Der im Leistungsumfang enthaltene DDoS-Schutz umfasst netzwerkseitige Erkennungs-, Filter- und Mitigationsmaßnahmen auf Ebene der Infrastruktur des Anbieters bzw. seiner Netzbetreiber. Die vollständige Abwehr sämtlicher Angriffe kann nach dem Stand der Technik nicht garantiert werden; der Anbieter ist berechtigt, bei laufenden Angriffen verkehrslenkende Maßnahmen (z. B. Filterung, Rate-Limiting, vorübergehende Nullroute) zu ergreifen, soweit dies zum Schutz der Infrastruktur erforderlich ist.
(2) Von der Verfügbarkeit ausgenommen sind Zeiten, in denen Systeme aufgrund von Wartung, erforderlichen Updates, Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters (z. B. bei Vorleistungen von Rechenzentrums- oder Netzbetreibern), höherer Gewalt (§ 10) oder aus vom Kunden zu vertretenden Gründen nicht oder nur eingeschränkt erreichbar sind.
(3) Notwendige Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten wird der Anbieter, soweit möglich, in nutzungsarme Zeiten legen und – soweit zumutbar und planbar – vorab ankündigen. Dringende, sicherheitsrelevante Maßnahmen kann der Anbieter jederzeit und ohne Vorankündigung durchführen.
(1) Für die regelmäßige und vollständige Sicherung seiner Daten ist – soweit nicht ausdrücklich ein vom Anbieter verantworteter Backup-Service als geschuldete Leistung vereinbart ist – ausschließlich der Kunde verantwortlich. Dies gilt insbesondere vor Eingriffen in das System (z. B. Reinstall), bei drohender Sperrung/Löschung wegen unzureichenden Guthabens (§ 4 Abs. 5), bei Vertragsende (§ 5) sowie vor von ihm veranlassten Änderungen.
(2) Etwaige vom Anbieter bereitgestellte Backup-Funktionen (z. B. im Gameserver-Panel) stellen, soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, lediglich eine zusätzliche Hilfsfunktion dar und entbinden den Kunden nicht von seiner eigenen Sicherungsverantwortung. Eine Gewähr für die Wiederherstellbarkeit solcher Sicherungen wird im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben nur eingeschränkt übernommen (vgl. § 10).
(3) Soweit der Anbieter im Rahmen einer von ihm zu vertretenden Pflichtverletzung für einen Datenverlust haftet, beschränkt sich die Haftung auf den Aufwand, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden für die Wiederherstellung der Daten erforderlich gewesen wäre.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung beruhen, sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ferner bei arglistig verschwiegenen Mängeln, im Rahmen einer übernommenen Garantie sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
(2) Bei der leicht fahrlässigen Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht – einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf) ist die Haftung des Anbieters auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
(3) Eine darüber hinausgehende Haftung des Anbieters ist ausgeschlossen. Insbesondere haftet der Anbieter bei leichter Fahrlässigkeit nicht für die Verletzung unwesentlicher Vertragspflichten. Die Haftung für Datenverlust ist nach Maßgabe von § 9 Abs. 3 begrenzt.
(4) Soweit die Haftung des Anbieters ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung seiner gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen.
(5) Der Anbieter haftet nicht für Inhalte, die der Kunde oder Dritte über die Systeme speichern, übermitteln oder abrufen, sowie für die vom Kunden installierte und betriebene Software. Die gesetzlichen Haftungsprivilegien für Diensteanbieter bleiben unberührt.
(6) Höhere Gewalt. Der Anbieter haftet nicht für die Nichterfüllung oder Verzögerung von Leistungen, die auf Ereignissen höherer Gewalt beruhen. Als höhere Gewalt gelten alle vom Anbieter nicht zu vertretenden, außerhalb seines Einflussbereichs liegenden Ereignisse, insbesondere Naturkatastrophen, Brand, Überschwemmung, Krieg, Terror, Pandemien, Streiks und Aussperrungen, behördliche Anordnungen, Ausfälle von Strom- und Telekommunikationsnetzen, großflächige Internetstörungen sowie nicht vom Anbieter zu vertretende DDoS-Angriffe. Für die Dauer der höheren Gewalt sind die betroffenen Leistungspflichten ausgesetzt.
Die nachfolgende Belehrung gilt für Verbraucher im Sinne des § 13 BGB. Unternehmern steht kein Widerrufsrecht zu.
Die vom Anbieter angebotenen Root-/vServer-, Storage-, Dedicated-, Gameserver- und Webspace-Leistungen sind Dienstleistungen bzw. laufende Dauerleistungen und keine „digitalen Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden". Auch das Aufladen von Guthaben sowie die Registrierung, Verlängerung und der Transfer von Domains sind Dienstleistungen. Es gilt das nachstehende Widerrufsrecht; für Domains beachten Sie bitte zusätzlich Ziffer 11.4.
Widerrufsrecht. Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Julian Kempf – Host-Zentrum, Albert-Schweitzer-Straße 77, 76703 Kraichtal, Deutschland, Telefon +49 (0) 7251 32521, E-Mail info@host-zentrum.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das nachstehend genannte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Vorzeitiger Leistungsbeginn und Wertersatz. Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung bzw. die laufende Leistung schon während der Widerrufsfrist beginnen soll, und haben Sie dies ausdrücklich bestätigt, so beginnt die Leistung bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist. In diesem Fall haben Sie uns einen angemessenen anteiligen Betrag (Wertersatz) für die bis zum Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachte Leistung zu zahlen, verglichen mit dem Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Leistungen (§ 357 Abs. 8 BGB). Das Widerrufsrecht erlischt durch den vorzeitigen Leistungsbeginn nicht.
Ein vollständiges Erlöschen des Widerrufsrechts kommt – abweichend von 11.3 – nur in den folgenden, hier sauber getrennten Fällen in Betracht:
Für die laufenden Hosting-Dauerleistungen (Root-/vServer, Storage, Dedicated, Gameserver, Webspace) gilt ausdrücklich kein vorzeitiges Erlöschen; insoweit verbleibt es bei der Wertersatzregelung nach 11.3. Für das Aufladen von Guthaben besteht das Widerrufsrecht nach Maßgabe der Ziffern 11.2 und 11.3; im Falle des Widerrufs wird bereits für Leistungen verbrauchtes Guthaben als Wertersatz angerechnet und nur der nicht verbrauchte Teil erstattet.
Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, können Sie das folgende Formular ausfüllen und an uns zurücksenden – An: Julian Kempf – Host-Zentrum, Albert-Schweitzer-Straße 77, 76703 Kraichtal, Deutschland, E-Mail: info@host-zentrum.de:
(*) Unzutreffendes streichen.
(1) Änderung dieser AGB. Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit dies aus triftigen Gründen (z. B. Änderung der Rechtslage, höchstrichterlicher Rechtsprechung, technischer Rahmenbedingungen oder des Leistungsangebots) erforderlich ist und der Kunde hierdurch nicht unangemessen benachteiligt wird. Änderungen werden dem Kunden in Textform mitgeteilt. Die Änderungen gelten als genehmigt, wenn der Kunde ihnen nicht innerhalb von sechs Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung in Textform widerspricht; der Anbieter weist in der Mitteilung auf die Bedeutung des Schweigens und die Widerspruchsfrist gesondert hin. Widerspricht der Kunde fristgerecht, besteht der Vertrag zu den bisherigen Bedingungen fort; beide Parteien sind in diesem Fall zur ordentlichen Kündigung nach § 5 berechtigt.
(2) Anwendbares Recht. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dem Verbraucher dadurch nicht der Schutz entzogen wird, der ihm durch die zwingenden Bestimmungen des Rechts des Staates seines gewöhnlichen Aufenthalts gewährt wird.
(3) Gerichtsstand. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder hat er keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis der Geschäftssitz des Anbieters. Der Anbieter ist berechtigt, auch am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu klagen. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
(4) Verbraucherstreitbeilegung. Der Anbieter ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch grundsätzlich bereit.
(5) Salvatorische Klausel. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird hierdurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften. Dies gilt nicht, soweit das Festhalten am Vertrag eine unzumutbare Härte für eine Partei darstellen würde.
(6) Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Textformerfordernisses.
Stand dieser AGB: Juli 2026.